Montag, 5. Mai 2014

Lang ist's her...

... Ihr Lieben,
ich lebe noch!
 
Ich weiß, 2 Monate Stillstand auf einem 3 Monate altem Blog ist wirklich hart, aber ich hatte einfach absolut keine Zeit. Weder um in's Kino zu gehen, noch um hier zu posten.
 
In letzter Zeit war ich gerade mal im Kino um Mr. Peabody und Sherman zu sehen. Und auch im Nachhinein ist mir der Film so egal gewesen, dass ich keinen Post darüber verfassen möchte. Fand den Film weder für Kinder noch sonst wen sonderlich gut gemacht.
 
Aber auch in nächster Zeit werde ich nicht viel Posten, da ich bald umziehe, ein Fernstudium beginne und mir einen neuen Job suchen werde. Also viel zu tun und wenig Zeit für die schönen Dinge des Lebens.
 
Sobald sich aber alles wieder entspannt hat werde ich wieder für Euch da sein!
 
Bis dahin,
Alles Liebe, Eure Sherry. <3

Sonntag, 9. März 2014

The Wolf of Wallstreet

 
 
Hey Ihr Lieben,
auch ich habe es nun endlich geschafft, "The Wolf of Wallstreet" zu schauen. Da ich damit wohl eine der Letzten bin, gibt es dazu keine richtige Review, sondern nur ein kurzes Statement meinerseits.
 
Ich persönlich fand den Film absolut genial, ich habe mich köstlich amüsiert und war bestens unterhalten. Sowohl von der Story, als auch von den Darstellern und der Umsetzung her gesehen. Ich habe nur 2-3x das Gefühl gehabt, dass sich der Film etwas zieht, aber die 3 Stunden waren wahnsinnig schnell vorbei, weil mich der Film so gut unterhalten hat. Er ist zwar nicht für jeden Geschmack etwas, ich persönlich fand ihn aber ganz großes Kino.
 
Bewertung: 9,5 von 10 Punkte
 
Eure Sherry

Saving Mr. Banks (OV)



Titel: Saving Mr. Banks (OV)
 
Facts: Drama/Komödie. Nachdem P.L. Travers sich viele Jahre geweigert hatte, die Filmrechte an ihrem Kinderbuch "Mary Poppins" an Walt Disney zu verkaufen, stimmt sie, finanziell angeschlagen, einem Besuch in Los Angeles zu. 14 Tage lang ringt die Autorin dort mit den Kreativen um jedes Detail, zermürbt alle mit Sturheit und Exzentrik. Doch Disney und seine Mitarbeiter werden erkennen, warum sich Travers dem geplanten märchenhaften Musical widersetzt, warum ihre Vergangenheit mit der Zukunft ihrer berühmtesten Schöpfung im Kino unvereinbar scheint. (Zusammenfassung von www.kino.de) FSK: 0.

Struktur & Story: Der Film zeigt von Beginn an Raffinesse, da er die reale Geschichte gekonnt mit Flashbacks verbindet (wobei wir zu Beginn noch nicht wissen, ob es sich um die reale Vorgeschichte oder etwas Fiktives handelt). Zur Story selbst kann ich nicht viel sagen, da von vorn bis hinten so ziemlich alles für mich gepasst hat. Persönlich fand ich ein paar Szenen zwar unnötig oder komisch gestaltet, im Gesamtbild hat jedoch alles gut zusammen gefunden. Die Story punktet durch viel Charme, bekannte Orte und Figuren, sowie eine interessante Handlung, der man gerne zusieht.
 
Emotion und Unterhaltung: Emotional gesehen ist der Film große klasse. Viele Emotionen (ein paar Tränchen sind geflossen) machen es leicht, sich fallen zu lassen und komplett in die Geschichte ein zu tauchen. Die Lachmuskeln wurden natürlich auch nicht vergessen, jedoch mit viel Charme eingesetzt.
 
Darsteller: Ich persönlich muss sagen, dass ich Tom Hanks in der Rolle von Walt Disney nicht erkannt habe und das sagt denk ich schon einiges. Gut gespielt, wenn auch nicht ganz rund. Colin Farell als Mr. Banks war für mich wirklich ganz große Klasse. Super authentisch gespielt, fühlt man mit ihm von der ersten Sekunde an mit. Auch Emma Thompson in der Hauptrolle konnte auf ganzer Linie überzeugen.
 
Gestaltung: Gestalterisch hat mich der Film sehr beeindruckt. Die Szenenübergänge sind so künstlerisch gestaltet, dass man sich schon auf den nächsten gefreut hat. Die Kostüme waren super und die Locations einfach nur wundervoll.
 
Fazit: Alles in allem ein wirklich schöner Film, bei dem es sich lohnt, ihn sich anzusehen. Einige Schwachstellen weist er jedoch auf und mir persönlich hat er zwar gefallen, jedoch habe ich in letzter Zeit einige bessere Filme gesehen.
 
Bewertung: 7 von 10 Punkte
 
Eure Sherry

Freitag, 7. März 2014

Free Birds

 
 
Titel: Free Birds
 
Facts: Animation/Komödie. Seitdem Truthahn Reggie vom US-Präsidenten zu Thanksgiving begnadigt wurde, lebt er ein zufriedenes Vogelleben auf Camp David. Doch der militante Artgenosse Jake will sich mit dem bequemen Alltag nicht abfinden, kidnappt kurzentschlossen Reggie und reist mit ihm, mit Hilfer einer Zeitmaschine ins Jahr 1621 zurück, um die amerikanischen Pilgerväter davon abzuhalten, erstmals einen Truthahn zum Erntedankfest zu schlachten und eine, für die Tiere, tödliche Tradition zu begründen. Dafür brauchen sie aber die Unterstützung eines einheimischen Stamms wilder Truthähne. (Zusammenfassung von www.kino.de) FSK: 6.

Struktur & Story: Die Story verläuft gut gegliedert, sodass es kein Problem ist, dass wir durch die Zeitreisen einige Zeitsprünge haben. Man versteht die Abfolge der Geschehnisse problemlos, egal ob als Erwachsener oder als Kind. Zur Story selbst gibt es nicht viel zu sagen: Truthähne die in der Zeit reisen um Thanksgiving zu verhindern. Etwas abgedreht, aber wirklich niedlich umgesetzt.
 
Emotion und Unterhaltung: Der Film bietet alles, was man sich von ihm erwartet hat. Viele wirklich witzige Szenen, tolle Überraschungen, unerwartete Wendungen und eine kleine Prise Drama. Jedoch richtet sich dies alles eher an das erwachsene Publikum. Kinder haben eindeutig weniger oft gelacht, aber dieses Phänomen beobachte ich bei so ziemlich jedem animierten Kinderfilm. Alles in allem lag der Unterhaltungsfaktor für mich bei 80%.
 
Darsteller: Da es sich um einen Animationsfilm handelt kann man dazu relativ wenig sagen. Die Synchronstimmen waren passend zu den Charakteren, Rick Kavanian, Christian Tramitz und Nora Tschirner haben einen guten Job gemacht.
 
Gestaltung: Optisch erinnert mich der Film sehr an Rio, was bei animierten Vögeln aber auch nicht verwunderlich ist. Ansonsten wirklich süß gemacht, niedliche Details und leichte Überzeichnung runden das Gesamtbild ab.
 
Fazit: Alles in allem ist Free Birds ein wirklich gelungener Film. Die etwas schräge Story wird witzig rüber gebracht und mit viel Charme wird das Publikum bestens unterhalten. Aber man sollte dennoch bedenken, dass es ein animierter Film ist, der auch für Kinder ausgelegt ist, weshalb man intellektuell nicht allzu viel erwarten sollte. Für die reine Unterhaltung kann ich den Film jedoch jedem nur empfehlen.
 
Bewertung:  7 von 10 Punkte
 
Eure Sherry

Montag, 3. März 2014

American Hustle



Titel: American Hustle
 
Facts: In der smarten, verführerischen Sydney hat Trickbetrüger Irving Rosenfeld 1978 die perfekte Partnerin gefunden, bis beide vom überehrgeizigen FBI-Agenten Richie DiMaso aufs Kreuz gelegt werden. Als Gegenleistung für Straffreiheit soll das Duo korrupte Politiker ködern und enttarnen - mithilfe eines getürkten Millionengeschäfts und eines falschen finanzkräftigen Scheichs. Als aber auch die Mafia angelockt und Rosenfelds eifersüchtige Frau zum unkalkulierbaren Risiko wird, droht das riskante Spiel ein gewaltsames Ende zu nehmen. (Zusammenfassung von www.kino.de) FSK: 6.
 
Struktur & Story: Puhh ich weiß ehrlich gesagt nicht wirklich, wie ich bei diesem Film anfangen soll. Prinzipiell ist die Struktur dank des chronologischen Verlaufs gut nachvollziehbar. Auch die Flashbacks am Anfang ändern daran Nichts. Aber das war es dann auch schon mit Nachvollziehbarkeit. Wir haben kleine Zeitsprünge, die irgendwie Details zu verschlucken scheinen, auch wenn nur ein paar Stunden vergehen. Die Story selbst ist vom Grundsatz her relativ gut verständlich, wird aber so konfus erzählt und hat so viele Details (bzw. auch Leerstellen) die einfach nicht klar werden, dass ich am Ende des Films da saß und mich gefragt habe, wie genau das Ende jetzt eigentlich zustande kam. Der Film ist zwischenzeitlich sehr langatmig und enthält mehr Dialoge, die aber kaum zum Gesamtverständnis beitragen, als dass er sinnvolle Szenen enthält. Einige Überraschungen (die auch verständlich scheinen) bietet der Film trotzdem. Allerdings sind von den 138 Minuten vielleicht 60 wirklich relevant für den Film.
 
Emotion und Unterhaltung: Emotionen konnte der Film teilweise vermitteln, diese sind jedoch auch durch die leere Länge schnell verloren gegangen. Selbiges auch beim Unterhaltungswert. Tolles Screenplay der Besetzung hat auch leere Szenen interessant gemacht, vom Film aus kam meiner Meinung nach aber eher wenig. Unterhaltungswert liegt dank der Besetzung daher für mich bei 45%.
 
Darsteller: Wie schon angesprochen liefert die Besetzung des Films ein großartiges Screenplay. Egal ob Christian Bale, Amy Adams, Bradley Cooper, Jennifer Lawrence oder Jeremy Renner, die Besetzung ist durchweg super.
 
Gestaltung: Gestalterisch passt alles zusammen. Das Jahr 1978 ist verständlich dargestellt. Wunderbare Kostüme, ausgefallene Frisuren (gerade bei Jennifer Lawrence) und ein authentisches Set.

Besonderheiten/Sonstiges: Dass der Film für 10 Oscars nominiert war kann ich nicht nachvollziehen. Dass er keinen bekommen hat hingegen schon.
 
Fazit: Der Film hat eine gute Ausgangslage und ist vom Grund her wohl wirklich nicht schlecht. Zu viele Leerszenen und wirre Handlungsstränge schränken das Kinoerlebnis jedoch stark ein. Ich denke, dass der Film für ein ausgewähltes Publikum sicherlich extrem viel Potenzial hat, für die breite Masse jedoch nicht wirklich geeignet ist. Die großartige Besetzung macht einen kleinen Teil wieder gut, jedoch nicht genug, um die Qualität um mehr als 2 Punkte anzuheben. Doch auch wenn er nicht mein Fall war, kann ich verstehen, wenn er einige Fans gefunden hat. Daher auch meine punktemäßige Einschätzung:
 
Bewertung: 5 von 10 Punkte
 
Eure Sherry

Nach den Oscars...

 
 
Guten Morgen Ihr Lieben!
Wer hätte es gedacht, ich habe wirklich bis 06:05 Uhr durchgehalten und mir die komplette Oscarverleihung angesehen. Und ich bereue es nicht. So eine geniale Show habe ich selten gesehen. Ellen DeGeneres hat ihren Job wirklich wunderbar gemacht! Selten waren die Oscars SO unterhaltsam. Angefangen mit ihren Witzen, über das Gruppen-Selfie und die Verteilung der Pizza. Wunderbare musikalische Auftritte, wobei Idina Menzel die schwächste des Abends war.
 
Dennoch:
"Die Eiskönigin" hat 2 Oscars gewonnen!!!! Sowohl als Bester Animationsfilm, als auch für den Besten Filmsong. Ich habe mich so sehr darüber gefreut, mehr als verdient!!!
 
Für den "Hobbit - Smaugs Einöde"  gab es leider keinen Oscar, was ich wirklich sehr schade finde!
 
Auch beim Oscar für "Lone Ranger" habe ich richtig gelegen. :)
Was mich über den ganzen Abend hinweg genervt hat war der Film "Gravity". Ich habe ihn zwar nicht gesehen, aber die Ausschnitte die immer wieder gezeigt wurden haben mir mehr als gereicht. Ob die 7 Oscars verdient sind kann ich nicht beurteilen, aber ich hätte mir mehr Abwechslung gewünscht (oder wenigstens einen schon in den Ausschnitten erkennbar genialen Film). ;)
 
Der beste Film wurde "12 Years a Slave" welchem ich es absolut gönne, obwohl ich ihn nicht gesehen habe.
 
Ich wünsche Euch einen schönen Start in die Woche und in ein paar Tagen könnt ihr hier hoffentlich die Review zu "American Hustle" sehen, auch wenn der Film keinen Oscar gewonnen hat.
 
Liebe Grüße, Sherry.
 
P.S.: Hier noch eine Übersicht der Gewinner:
 
 
 

Sonntag, 2. März 2014

Oscars 2014

 
 
Hey Ihr Lieben,
heute Nacht um 00:40 Uhr kommen die Oscars 2014.
Und dafür steht man doch wirklich gern nachts nochmal auf, oder?
 
Ich muss zugeben, dass ich die meisten der nominierten Filme nicht gesehen habe (zumindest die aus den "großen Kategorien"). American Hustle sehe ich erst morgen, Saving Mr. Banks am Freitag. Die anderen Filme werde ich mir wohl nicht mehr ansehen, da ich danach entscheide, was mich thematisch interessiert und nicht, wie viel Hype um einen Film gemacht wird.
 
Nun aber zu den Filmen/Kategorien zu denen ich eine Meinung habe:
Der Beste Animationsfilm ist für mich ganz klar "Die Eiskönigin". Ich habe den Film direkt 2x im Kino angesehen. Ich finde die Musik einfach klasse (daher sollte für mich auch "Let It Go" den Oscar für den Besten Filmsong bekommen). Eine super niedliche Geschichte (wie immer mit tiefsinnigerem Hintergrund), super Charaktere und viel Spaß.
 
Einer meiner persönlichen Lieblingsfilme ist ganz klar "Der Hobbit - Smaugs Einöde", daher ist es fast klar, dass ich (auch im Vergleich mit den anderen Nominierten) dem Film die 3 Oscars für Bester Ton, Bester Tonschnitt und Beste visuelle Effekte mehr als wünsche.
 
Bestes Make-Up und Beste Frisuren waren bei mir ganz klar bei "Lone Ranger" zu sehen.
 
Ich weiß schon, dass ich eine ganz schöne Oscarbanausin bin, aber viele der nominierten Filme sind einfach nicht mein Fall.
 
Ich wünsche Euch Allen einen wunderbaren Abend, genießt die Verleihung und gebt ruhig eure Meinung dazu ab! ;)
 
Liebe Grüße, Sherry.

Freitag, 28. Februar 2014

Der Medicus



Titel: Der Medicus
 
Facts: Historienfilm/Drama. Nach dem Tod seiner Mutter durch eine mysteriöse, im 11.Jahrhundert noch unheilbare Krankheit, zieht es den jungen Engländer Rob Cole viele Jahre später ins persische Isfahan. Dort lernt er bei Ibn Sina, dem berühmtesten Arzt des Orients, alles über Medizin, findet er die große Liebe, aber auch einen Hexenkessel vor, in dem er sich als Jude tarnen muss, weil Christen verfolgt werden, und der Einfluss muslimischer Fundamentalisten auch für den tyrannischen Schah, den Förderer Ibn Sinas, zur Bedrohung wird. (Zusammenfassung von www.kino.de) FSK: 12.
 
Struktur & Story: Die Struktur des Filmes ist vollkommen klar und die Flashbacks sind gut nachvollziehbar. Die Geschichte geht tief, regt zum Nachdenken an und kann vollkommen begeistern. In sich stimmig wird Nichts offen gelassen. Wer sich nur berieseln lassen möchte, ist in diesem Film falsch. Wer geschichtlich nicht interessiert ist wird mit dem Film keinen Spaß haben, da auch die Kampfszenen nicht übermäßig actionreich sind  begeistert der Film Fans diese Genres auch eher wenig. Tiefgehende Hintergründe, glaubhafte Charaktere und eine gut umgesetzte Story machen den Film jedoch mehr als authentisch.
 
Emotion & Unterhaltung: Die Emotionen des Filmes sind ganz groß. Man fühlt mit, kann sich in den Film hineinziehen lassen und wenn man sich auf die Thematik einlassen kann wird man bestens unterhalten. Unfreiwillig komische Szenen runden das Gesamtbild ab. Der Unterhaltungsfaktor lässt sich bei einem Drama recht schwer bemessen, dennoch schätze ich ihn für mich auf 80% ein, da der Film lediglich kurzzeitig etwas langatmig wird.
 
Darsteller: Tom Payne in der Hauptrolle überzeugt von der ersten bis zur letzten Sekunde. Er scheint vollkommen in der Rolle aufzugehen, spielt jede Szene mit voller Überzeugung. An seiner Seite hat er mit Sir Ben Kingsley und Stellan Skarsgard 2 ganz großartige Schauspieler die den Film noch besser machen. Mir persönlich hat Emma Rigby in der Rolle der Rebecca nicht gefallen, da sie mich einfach nicht überzeugt hat.
 
Gestaltung: Der Film punktet mit wunderschönen Landschaftaufnahmen. Auch die musikalische Untermalung ist nahezu perfekt. Die Kostüme passen wie die Faust auf's Auge. Die Gestaltung stützt die Authentizität des Filmes zu 100%.
 
Besonderheiten: Der deutsche Schauspieler Elyas M'Barek hat eine mittelgroße Nebenrolle im Film. Besonders witzig: Da der Film original auf Englisch gedreht wurde hat er sich selbst synchronisiert. Für bekennende Fans wie mich ein sehr komisches Erlebnis.
 
Fazit: Ein absolut authentischer Film, der berührt, unterhält und mit großem Drama bestechen kann. Wer auf einen ernsthaften Film Lust hat, welcher mit grandiosen Schauspielern, einer tiefgehenden Geschichte und tollen Aufnahmen bestechen kann, wird im Medicus ganz großes Kino finden.
 
Bewertung: 9 von 10 Punkte
 
Eure Sherry

Donnerstag, 27. Februar 2014

Vaterfreuden

 
 
Titel: Vaterfreuden
 
Facts: Komödie. Felix genießt als glücklicher Single sein Leben in München. Eine feste Beziehung oder gar eigener Nachwuchs stehen bei ihm nicht auf dem Plan. Genervt wird Felix höchstens von seinem Bruder Henne, als dieser zu ihm zieht und auch noch sein Frettchen mitbringt. Es dauert nicht lange und das niedliche Tierchen beendet das Thema Vaterfreuden mit einem beherzten Biss in Felix' Lenden endgültig. Das ändert dessen Einstellung abrupt, die heile Familienwelt seiner Freunde bekommt plötzlich etwas sehr Anziehendes. Und dann verliebt er sich auch noch unglücklich. (Zusammenfassung von www.kino.de) FSK: 6.
 
Struktur & Story: Der einfache, chronologische Handlungsverlauf passt gut auf den Film, da dieser keine großartigen Hintergrundinformationen benötigt. Die Story ist urkomisch. Denn wie oft passiert es schon, dass ein Mann seinen Samen spendet und kurze Zeit später zeugungsunfähig wird!? Dass das ein heilloses Durcheinander bringt ist klar und im Film bestens umgesetzt. Gute Geschichte mit viel Spaß aber auch einem guten Maß an Ernsthaftigkeit.
 
Emotion & Unterhaltung: Trotz der Verrücktheit der Geschichte ist der Film authentisch genug um einen mit den Protagonisten mitfühlen zu lassen. Aber auch der Spaß kommt nicht zu kurz. Jedoch war mir das für eine Komödie dennoch zu wenig. Aber was an Witzen geboten wurde war gut. Der Unterhaltungsfaktor liegt für mich bei guten 65%.
 
Darsteller: Matthias Schweighöfer in der Hauptrolle wie gewohnt sehr gut. Sicherlich gibt es auch Anti-Fans, die das anders sehen, aber ich für meinen Teil mag seine Filme sehr. Gut gespielte Comedy und berührende Emotionen. Mit Isabell Polak, Friedrich Mücke und Tom Beck hat er sich passende Kollegen für diesen Film gesucht.
 
Gestaltung: Zur Gestaltung gibt es nicht viel zu sagen. Passende Drehorte, gute Kameraführung, angemessene Kostüme. Die Gestaltung unterstützt die Geschichte, ist selbst aber kein Punkt, den man herausheben müsste.
 
Fazit: Ich war gut unterhalten und bereue es nicht, mir den Film angesehen zu haben. Witzige Geschichte, gut umgesetzt. Für mich gehört er jedoch lange nicht zur Spitze der deutschen Filme. Ich persönlich hatte leider zu hohe Erwartungen, hinter denen der Film zurück geblieben ist. Objektiv betrachtet kann ich ihn dennoch jedem empfehlen, der sich gern unterhalten lassen möchte ohne dabei den Kopf komplett abzustellen.
 
Bewertung: 6 von 10 Punkte
 
Eure Sherry

Winter's Tale

 
 
Titel: Winter's Tale
 
Facts: Fantasy. Im New York des Jahres 1916 ist Meisterdieb Peter Lake auf der Flucht vor seinem früheren Mentor, dem gefürchteten Gangster Soames, hinter dem sich ein Dämon verbirgt. Als sich Lake auf den ersten Blick in die junge todkranke Erbin Beverly Penn verliebt, versucht er, das Schicksal zu überlisten und Beverly durch ein Wunder zu retten. Ein solches steckt nämlich in jedem Menschen, doch für wen es gedacht ist, weiß Lake genauso wenig wie Soames, der, wie alle Dämonen, nur eine Mission hat: Jedes mögliche Wunder sabotieren. (Zusammenfassung von www.kino.de) FSK: 12.
 
Struktur & Story: Der Film beginnt zunächst mit einigen irritierenden Zeitsprüngen bzw. Flashbacks. Auch im Laufe des Films bleiben einige der Szenen vom Anfang verwirrend. Ansonsten ist der Film jedoch relativ gut strukturiert. Die Story selbst ist ein typisches Fantasy-Drama. Die Fantasy-Aspekte sind jedoch nicht allzu gut gewählt. Der fliegende Schimmel, welcher eigentlich ein Hund sein soll (Hä!?) hat zwar seine Daseinsberechtigung im Film, hätte aber auch weggelassen werden können. Auch die restlichen Aspekte aus diesem Genre sind wenig überzeugend. Die Romanze zwischen Beverly und Peter dafür umso tragischer und tiefgehender. Eine schöne Grundidee mit vielen Überraschungen und Wendungen. Für hoffnungslose Romantiker bestens geeignet, stellt der Film aber keine großen geistigen Ansprüche, was man ihm aber gut verzeihen kann. Die flachen "Kampfszenen" waren in dieser Form jedoch mehr als überflüssig.
 
Emotion & Unterhaltung: Der Film birgt große Emotionen, spricht den Zuschauer an und wer eine romantische Ader hat vergießt die ein oder andere Träne. Wem diese Ader fehlt kann durchaus eine Träne beim Lachen vergießen (wenn er den passenden Humor hat). Auf Grund der hinreißenden Geschichte sind der Emotions- und Unterhaltungswert mit 75% doch recht hoch.
 
Darsteller: Colin Farrell (Peter Lake), Jessica Brown Findlay (Beverly Penn) und William Hurt (Pearly Soames) in den Hauptrollen leisten gute Arbeit und erleichtern den Zugang zum Film. Schöne Emotionen, an manchen Stellen jedoch etwas übertrieben bzw. an anderen unterkühlt. Aber insgesamt eine durchaus passende Besetzung.
 
Gestaltung: Die Drehorte sind passend gewählt um die Authentizität des Filmes zu unterstützen. Optisch passend für die Zeit, schöne Kostüme. Jedoch Nichts, was für mich in irgendeiner Weise herausstechen würde.
 
Besonderheiten: Obwohl die Grundvoraussetzungen des Filmes eher durchschnittlich sind und es einige Ungereimtheiten und Ähnliches gibt hat mich der Film doch begeistert.
 
Fazit: Eine wunderbare Romanze mit einer schönen Grundstory die einen berührt und zum Nachdenken anregt. Über kleine Unstimmigkeiten oder schlecht gewählte Elemente kann man in gewissem Maß hinweg sehen. Für Romantiker und die, die es noch werden wollen sehr gut geeignet.
 
Bewertung: 7 von 10 Punkte
 
Eure Sherry
 


Tarzan 3D

 
 
Titel: Tarzan 3D
 
Facts: Animation. Auf der Suche nach einem geheimnisvollen Meteoriten stürzt der Hubschrauber von Greystroke und seiner Familie in Afrika ab. Nur der kleine Tarzan überlebt, da er von einer Gorilladame und ihrer Sippe gerettet und aufgenommen wird. Fortan lebt er bei ihnen. Bis er 10 Jahre später die junge Jane trifft und sich verliebt. Doch mit ihr kommen auch Gefahren in den Dschungel. Unternehmer Clayton will den Meteoriten um jeden Preis finden. Und plötzlich schweben Tarzan und der Dschungel in Lebensgefahr. FSK: 6.
 
Struktur & Story: Die Story des Films hat rein gar Nichts mit dem Original der Disneyfassung zu tun. Dies wird einem jedoch erst klar, wenn man im Film sitzt. Die Filmbeschreibungen im Internet etc umreißen nur grobe Fakten, die im Film aber keine Rolle spielen. Insgesamt ist die Geschichte des Filmes einfach nur schlecht. Es gibt kaum logische Zusammenhänge, die Szenen sind aneinander gestückelt und ziemlich undurchdacht. Der Film besteht zu einem Großteil aus sinnlosen Gewalt- bzw. Kampfszenen. Das gewählte Thema entspricht keinesfalls einem Unterhaltungsfilm für Kinder. Schlechte Geschichte, verwirrende Zeitsprünge und inhaltlich leere Szenen beeinträchtigen das Filmerlebnis sehr stark.
 
Emotion und Unterhaltung: Auf Grund der leeren Charaktere war es schwer, Emotionen zu empfinden, wenn z.B. die Eltern von Tarzan sterben. In 2-3 Szenen musste ich grinsen, weil diverse Tiere sehr niedliche Verhaltensweisen an den Tag gelegt haben, aber das war es dann auch schon an Emotionen. Außer man zählt Langeweile dazu. Unterhaltungsfaktor lag bei mir auch nur bei maximal 15%. Ich hätte den Film auch vorzeitig verlassen, wenn da nicht der hohe 3D-Preis gewesen wäre.
 
Darsteller: Da es sich hierbei um einen Animationsfilm handelt ist es schwer, dies zu beurteilen. Kellan Lutz war die Vorlage für den erwachsenen Tarzan und Anton Zetterholm hat den jugendlichen Tarzan verkörpert. Wer Letzteren in der Musical-Fassung zu Disneys Tarzan gesehen hat erkennt ihn an seinen charakteristischen Bewegungen wider. Ein witziger Pluspunkt.
 
Gestaltung: Der Animationsfilm in 3D war rein optisch gut gemacht. Etwas flächig wirkende Menschen, dafür aber realistisch wirkende Tiere und größtenteils auch Bewegungen. In 3D punktet natürlich auch die Technik, jedoch nicht übermäßig.
 
Fazit: Ich persönlich kann diesen Film niemandem weiterempfehlen. Weder Kindern, Familien noch Erwachsenen. Wer die Disney-Fassung kennt wird einfach nur enttäuscht. Wer nicht hat es dennoch mit einer schlechten Geschichte zu tun, die kaum unterhalten kann. Die punktemäßige Bewertung wird lediglich von der technischen Gestaltung etwas gehoben.
 
Bewertung: 2 von 10 Punkte
 
Eure Sherry
 


Filmbewertung - aber wie!?

Zum besseren Verständnis möchte ich Euch erläutern, wie ich Filme bewerte.
(Abweichungen sind natürlich immer möglich! ;) )
 
Titel: Logisch, oder? ;)
Facts: Zu Beginn werde ich kurz und knapp erläutern worum es in dem Film geht. Das heißt Inhalt, Genre, FSK, ggf. Staraufkommen. Einfach um einen kurzen Einstieg zu ermöglichen.
Struktur & Story: Hat der Film eine interessante Geschichte? Ist alles nachvollziehbar? Gibt es einen logischen Aufbau oder nur eine wirre Aneinanderreihung von Ereignissen?
Emotion & Unterhaltung: Spricht der Film einen in irgendeiner Weise an? Belustigt er, schockt, bringt einen zum Lachen?
Darsteller: Sind die Rollen passend besetzt? Sticht Jemand heraus?
Gestaltung: Ist der Film authentisch? Kann er einen in seinen Bann ziehen?
Besonderheiten: Fällt irgendwas auf, was es sonst nicht gibt?
Fazit: Zusammenfassung und abschließende Einschätzung
Bewertung: nach dem Punktesystem: 1 ist grauenhaft - 10 herausragend
 
Selbstverständlich handelt es sich bei den Bewertungen um rein subjektive Einschätzungen meinerseits und werden nie komplett mit allen Meinungen Anderer übereinstimmen. ;)

Und am Anfang stand die Idee...

Halli Hallo und herzlich Willkommen!
 
Zu allererst möchte ich mich einmal vorstellen:
Ich bin Sherry (dies ist allerdings nur mein Synonym), werde in ein paar Tagen 20 Jahre alt, wohne derzeit in Berlin und arbeite als Entertainer im Tourismusbereich.
 
Ich gehe unheimlich gern ins Kino und schaue mir die unterschiedlichsten Filme an. Da ich mich hierbei nicht nur berieseln lasse sondern jeden Film für mich selbst beurteile habe ich mir gedacht, dass es vielleicht an der Zeit ist, meine Meinung mit der Welt zu teilen. (Ob die Welt meine Meinung überhaupt lesen wird... Nun das wird sich in Zukunft zeigen. :D )
Oft konnte ich meinen Freunden auch schon den passenden Film empfehlen oder sie bestärken, sich einen Film anzusehen, der eigentlich nicht ihrem Geschmack entsprach und im Endeffekt doch viel Gefallen gefunden hat.
 
Wenn ich mit diesem Blog nun dem ein oder anderen eine kleine Entscheidungshilfe liefern kann, dann ist mein Ziel erreicht. :)
 
Gern bin ich auch für Eure Meinungen offen und sachlichen Diskussionen durchaus nicht abgeneigt, solange man mit denrMeinung anderer tolerant umgehen kann.
 
Das soll es an einführenden Worten nun erst mal gewesen sein.
In den nächsten Tagen werde ich einige Berichte über Filme der vergangenen Wochen veröffentlichen. Vielleicht findet sich bis dahin ja schon Jemand, der diese lesen möchte. ;D
 
In diesem Sinne wünsche ich einen wunderbaren Donnerstag-Abend!
Eure Sherry.